Elsenbach Bücher

Kunst im öffentlichen Raum – Oberbergischer Kreis
K wie Kunst:Der Titel der Publikation zeigt Kunst im öffentlichen Raum, ohne zu konkret zu werden und ein bestimmtes Kunstwerk zu sehr in den Fokus zu nehmen.
Kunstorte im Oberbergischen Kreis:Die vorgeschaltete Karte im Umschlag bietet die Möglichkeit, sich im Buch zu orientieren. Aus paritätischen Gründen sind die Orte alphabetisch, nicht geografisch geordnet.
Einstieg ins Buchmit dem Haupttitel der Publikation. Typisch für die Oberbergische Region sind die Materialien Schiefer und Holz. Daher habe ich dieses Foto (es zeigt einen Ausschnitt aus einer Stele von Axel Müller) als Auftakt für das Buch gewählt.
Kapitelseite für Hückeswagen:Jedem Kapitel vorgeschaltet ist eine farbige Doppelseite mit einem Detailbild links und einer Farbseite mit unterlegter Karte rechts.
Bernhard Guski aus Hückeswagen:Seine Friedens-Stelen sollen zur Völkerverständigung beitragen. Die Taube auf der Stele am Etapler Platz zeigt übrigens in Richtung Étaples-sur-Mer, der Partnerstadt von Hückeswagen an der französischen Kanalküste.
Batman lebt!Und zwar in Hückeswagen. Das Pumpenhäuschen im zentralen Bergischen Kreisel mit Graffiti von René Schneider kennt jeder Einheimische, der Fledermaustunnel ist etwas außerhalb gelegen.
Kunst und Natur im Einklang:Jürgen Liersams Installation „Licht“ an der Wuppervorsperre in Hückeswagen.
Die „Wuppermännchen“korrekterweise „Wir überschreiten Grenzen“ von Harald Pflitsch. Nämlich diesmal aus der Frosch- oder vielmehr Fischperspektive anstatt von der Brücke aus gesehen. Dazu hat sich der Fotograf Joachim Gies ins Wasser begeben.
Betreten nicht verboten!Michael Schwarzes Plastiken in der Innenstadt von Gummersbach laden zum „Bespielen“ ein.
„Stehende“ von Marianne Roetzel:Die gleichnamige Skulpturengruppe befindet sich vor der katholischen Basilika in Morsbach.
Passend zum Bergischen Land:Der „Rähn Willem“ aus Morsbach, eine Bronzeskulptur von H. Schremser. Die historische Vorlage für die Skulptur galt als Schlechtwetterprophet, weil er immer und überall Regen ankündigte.
Kapitelseite für Nümbrecht:Marmor kann man knicken, wie es Peter Rübsams Skulptur „Kraft II“ anschaulich beweist.
Landart und moderne Plastik:Ein spektakuläres Objekt aus Nümbrecht: Wolfgang Vorländer „himmelwärts“ in Kombination mit einem Auschnitt aus Michael Schwarzes „Säulenbrunnen“.
Op Art aus Radevormwald:Ein Ausschnitt aus Achim Zemans Hausfassade als Start für die mit Kunst reichlich bestückte Stadt.
Eine weitere schöne Idee aus Radevormwald:Der zentrale Kreisverkehr wird für die halbjährlich wechselnde temporäre Installation „Acht Fahnen“ genutzt. Im Buch zu sehen sind Robert Swains „8x32“ aus 2021 und Rolf Noldens „Out of Gravity“ aus 2020. Joachim Gies hat die farbigen Fahnen im Winter fotografiert, da wirken sie besonders gut im Kontrast zur grauen Stadt.
Ren Rongs Figur Pflanzenmenschim KUNST KABINETT HESPERT bildet eine Symbiose aus Pflanze, Mensch und Technik.
Ebenfalls aus Reichshof:Mary Bauermeisters Installation „Hirschgeweihter Kopf mit deutscher Flagge“. Wer das Kunstwerk im Wald im Original sehen möchte, kann es mithilfe der im Buch angegebenen Koordinaten leicht finden.
Holzskulpturen mit Charisma:„Könige“ von Roland Glatz-Wieczorek. Die Plastiken aus Wiehl lassen viel Raum für persönliche Interpretationen.
Die Ankunft der Könige aus dem Morgenland:Ein ganz neuer und anderer Blick auf eine alte Geschichte.
Ein interaktives Gesamtkunstwerk aus Wipperfürth:Rolf Zavelbergs Lichtinszenierung an der Bogenbrücke im Landschaftspark Ohler Wiesen. Die Brücke ändert ihre Farbe aufgrund der Temperatur und Bewegungen in ihrer Umgebung.

Publikation „Kunst im öffentlichen Raum – Oberbergischer Kreis“

  • Kunde: Kulturamt Oberbergischer Kreis, Museum Schloss Homburg
  • Aufgabe: Buchgestaltung und Ausstellungsdesign, Fotografie Joachim Gies

Eine fotografische Entdeckungsreise. Für den Ende 2021 erschienenen Bildband hat der Fotograf Joachim Gies rund 120 öffentliche Kunstwerke in allen 13 Kommunen des Oberbergischen Kreises zu Tages- und Nachtzeiten und aus außergewöhnlichen Perspektiven fotografisch beleuchtet. Der daraus entstandene Bildband dokumentiert das Projekt, das zum Start von einer Ausstellung auf Schloss Homburg begleitet wird. Das Layout des großformatigen Buches entstand im Atelier von Nicole Elsenbach. Auf 208 Seiten bietet die Publikation einen Spaziergang durch das Oberbergische und lädt dazu ein, die Kunstwerke kennenzulernen. Wer möchte, kann anhand der Geodaten der Kunstwerke diese an ihren Standorten aufspüren.

Der Katalog ist in Buchhandlungen und im Museum Schloss Homburg erhältlich. Die begleitende Ausstellung (bis mindestens Februar 2022 dort zu sehen) wurde von Nicole Elsenbach mitkonzipiert und -gestaltet.

40 Jahre Altentheater Freies Werkstatt Theater Köln
Umschlag, Vorsatzpapier und erste Seite
„Wir spielen bis zum Umfallen.“Grasgrünes Vorsatzpapier bildet einen lebhaften Kontrast zum dezenten Einband.
»Zusammen sind wir 1.440 Jahre alt.«Die 94jährige Martha Geidel tanzt – Ein Beitrag zum Frauenbild des vergangenen Jahrhunderts.
»Ich bin ein neuer Mensch geworden.«Mary Flaskamp entdeckte mit dem Ruhestand ihre neue Passion, das Theaterspielen.
»Zum Verkalken komm’ ich gar nicht.«Jung und Alt stehen gemeinsam auf der Bühne.

Bildband für das Jubiläum des Altentheaters des FWT Köln

  • Kunde: Altentheater des Freien Werkstatt Theaters Köln
  • Aufgabe: Buchgestaltung

2019 feiert das Altentheater des FWT sein 40jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass erschien ein großformatiger Bildband mit 144 Seiten, der die Geschichte des Theaters erzählt. Gestaltet als Werkbuch mit festem Einband, Fadenheftung, Siebdruck-Veredelung, Fälzelband und farbigem Vorsatzpapier lädt er zum Blättern ein.
Seit 1979 entwickelt das FWT als erstes Theater der Bundesrepublik mit einem eigenen Altentheater-Ensemble – die Mitglieder sind zwischen 64 und 94 Jahre alt – Theaterstücke, die die Lebens- und Zeitgeschichte der Beteiligten widerspiegeln, den Eintritt ins Pensionsalter und das Leben als älterer und alter Mensch thematisieren.
Die Herausforderung beim Gestalten war, die unterschiedlichsten Materialien, bestehend aus Textfragmenten, Zeitungsausschnitten, Zitaten, Originalhandschriften, Schwarzweiß- und Farbfotos spannungsvoll zu vereinen. Es entstand eine spannende Zeitreise durch 40 Jahre Altentheater. Jede Seite ist liebevoll komponiert und die einzelnen Kapitel (chronologisch sortiert) erzählen die Geschichten der Akteure vor und hinter den Kulissen.

Der Buchkalender Zyklen achtsam leben
Zyklen achtsam leben:Der Kalender ist zyklisch aufgebaut. Die Kreisform wird variiert.

Buchgestaltung für ein Kalenderprojekt

  • Kunde: Dörte Stanek, Psychologin und Autorin von „Zyklen achtsam leben 2019“
  • Aufgabe: Buchgestaltung

Der Kalender „Zyklen achtsam leben“ für 2019 begleitet Frauen durch das Jahr für ein aufregendes und neues Jahr. Das Leben zyklisch verstehen, statt linear – ihm Achtsamkeit zu schenken, Ruhepausen für Reflexion und Innehalten. Der liebevoll gestaltete Kalender gibt Orientierung und begleitet und ermuntert das Leben aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. Er kann als Mondkalender verwendet werden, aber auch als persönliches Journal, um Eindrücke, Phasen, Gefühle, Körperempfindung und vieles mehr festzuhalten. Mit Texten und Inspirationen von Dörte Stanek sowie Illustrationen von Bronwyn Schuster. Die Buchgestaltung entstand im Hause Elsenbach Design.