Elsenbach Kultur

Ruhrfestspiele Recklinhausen, Saison 2016:Mare Nostrum? Impressionen rund ums Festpielhaus.
Ruhrfestspiele Recklinghausen, Broschürentitel:Die Titelmotive zeigen die Leitmotive der letzten 10 Jahre.
Ruhrfestspiele Recklinghausen, Mare Nostrum?Postkartenmotiv, Eintrittskarten, Anzeige und Streifenplakat. (Illustration Wiebke Windhagen)
Ruhrfestspiele Recklinghausen, Tête-à-Tête:Streifenplakat und Citylightmotiv – ein Brückenschlag zwischen Frankreich und Deutschland. (Illustration Wiebke Windhagen)
Ruhrfestspiele Recklinghausen, Inselreiche:Das romantische Meer wird auf allen Werbemitteln immer wieder neu umgesetzt. (Illustration Wiebke Windhagen)
Ruhrfestspiele Recklinghausen, Aufbruch und Utopie:Im Mittelpunkt des Programms von 2013 stehen Künstler und Theater aus der Zeit um 1913.
Ruhrfestspiele Recklinghausen, Aufbruch und Utopie:Nie zuvor waren die Ruhrfestspiele so präsent – sowohl in Recklinghausen als auch auch im Festspielhaus.
FRiNGE 2016:Stofftasche, Programmhefttitel, Bewerbungsfolder und Streifenplakat laden zum Festival ein.
FRiNGE Festival:Programmheft 2013 und schräggeschnittene Leporellos 2011.

Die Ruhrfestspiele – A World Stage

  • Kunde: Ruhrfestspiele Recklinghausen GmbH
  • Aufgabe: 2004: Redesign des Logos*, seit 2004: Gestaltung sämtlicher Kommunikationsmaßnahmen*, 2013: Gestaltung, Weiterentwicklung und Festlegung des Corporate Designs. Hier: Grafische Konzeption des jeweiligen visuellen Leitmotives. * Bis 2012 in Zusammenarbeit mit Frank Fienbork und Helmut Rottke

Im Jahr 2004 bekamen wir die Aufgabe, für die Ruhrfestspiele Recklinghausen ein neues Erscheinungsbild zu entwickeln. Unsere Aufgabe bestand in einem Redesign, das Logo sollte an seine Wurzeln zurückgeführt werden (siehe Logodesign) und dabei gleichzeitig ein frisches, neues Erscheinungsbild geschaffen werden. Die prägenden Farben Rot und Blau sollten beibehalten werden.

Für jede neue Festival-Saison wird eine neues, aktuelles visuelles Leitmotiv postuliert, das auf allen Werbemitteln kommuniziert wird. Unter Festspielleiter Frank Hoffmann hat sich das Festival über die Jahre von einer reinen Werkschau zur Weltbühne mit ebenso umfassenden Themen gewandelt. Das visuelle Leitmotiv spiegelt dies ebenfalls wider.

Neben dem „großen“ internationalen Festival hat sich in Recklinghausen FRiNGE etabliert, als Ableger des berühmten Edinburgher Festivals. 2011 bekam das FRiNGE Festival der Ruhrfestspiele von Elsenbach Design ein eigenes, neues Corporate Design und einen passenden Slogan. Seitdem erkennt man die FRiNGE-Besucher an ihrem stets geneigten Kopf.

Aufbruch:Ein Plakat in eigener Sache, die erste Ausstellung von Nickelsen Artwork. (Ausgezeichnet mit einem „Gold“-Award von Graphis Poster 2018)
Novecentoist im Kultursommer 2016 in Ludwigshafen zu sehen und zu hören. (Ausgezeichnet mit einem „Silber“-Award von Graphis Poster 2018)
Der offene Adventskalendermit „echten“ Fenstern und „echten Aktionen“ aus Hückeswagen.
Helgoland trifft Hückeswagen:Wie bringt man zwei Orte, die auf den ersten Blick nichts miteinander gemein haben, zusammen? Mithilfe dieser fast surrealistisch anmutenden Collage.
Altstadfest in Hückeswagen:Da verlässt sogar der Weber seinen angestammten Platz als Denkmal. (rechts oben bei der Arbeit)
Foyerplakat Freies Werkstatt Theater Köln:Thematisiert wird der Strafvollzug bei pädophilen Tätern.
Foyerplakat Freies Werkstatt Theater Kölnzur Kulturgeschichte zweier großer Marken in der Kosmetik.
Lange Nacht der Museen:Ich geh meilenweit für ... (Wettbewerbsentwurf)
Lange Nacht der Museenbeleuchtet von den Monden von Kandinsky, Miro, Klee, van Gogh und anderen (Wettbewerbsentwurf)
Konzertplakate für die Kölner Philharmonie,Teil eines umfangreichen Corporate Design-Manuals für das bekannte Konzerthaus. Entstanden bei Rottke Werbung.
Zwei Stückplakate,entstanden im CIs des Theatre National du Luxembourg (entstanden bei Rottke Werbung)
Die Schneekönigin:Das Stückplakat für das Schauspiel Essen entstand bei der Rottke Werbung (Foto: Nicole Elsenbach, Kalligrafie: Helmut Rottke)
Plakatserie für das Deutsche Museum:Wetter in Dosen, zwei Plakate für eine Ausstellung des Zentrums für Neue Technologien. Entstanden bei Rottke Werbung.
Plakatserie für das Deutsche Museum:Wetter in Dosen, weitere Plakatmotive für eine Ausstellung des Zentrums für Neue Technologien. Entstanden bei Rottke Werbung.
Schauspiel Essen, Spielzeit 2002/2003:Das Stück handelt von der Schuld eines Bahnwärters, durch dessen Unachtsamkeit ein Mensch stirbt. (Ausgezeichnet vom Art Directors Club of New York, entstanden bei Rottke Werbung)
Die Plakate Blau Orangethematisieren das gleichnamige Stück, indem es um einen psychisch Kranken geht, der behauptet, das Orangen innen blau sind.
Hoffnungmachen die drei Projekte des kalliopeEnsembles. Mehrteiliges Projekt ab der Spielzeit 1998/1999
Die Glasmenagerie:Hier zerbricht nicht nur ein gläsernes Einhorn, sondern auch die Welt der Hauptdarstellerin.
Frieden!Guerillakampagne für das gleichnamige Stück des kalliopeEnsembles, die roten Friedenssymbole wurden per Hand im Linoldruck eingestempelt.
Lesung Novemberland:Günter Grass äußert sich kritisch zum wiedervereinigten Deutschland.
Plakatkampagne Carnevaleum:Eins von 11 Plakaten für das fiktive Karnevalsmuseum der Stadt Köln.
Plakatserie Carnevaleum:9 von 11 Plakaten aus meiner Diplomarbeit, die mit historischen Ziaten und Figuren die Geschichte des Kölner Karnevals erklären und so zum Besuch auffordern (Auszeichnung in Graphis Posters 1992)
Szenen aus einer Tanzschule:Studienarbeit für eine fiktive Tanzschule. Motive im Linoldruck erstellt.

Kultur- und Veranstaltungsplakate

  • Kunde: Verschiedene Auftraggeber
  • Aufgabe: Plakatgestaltung

Plakatgestaltung ist für mich eine der Königsdisziplinen des Grafik-Designs. Seit meiner Studienzeit gilt mein besonderes Interesse der Kultur, der Kunst und dem Theater. Stellvertretend für die lange Erfahrung auf diesem Gebiet habe ich eine repräsentative Reihe von Kulturplakaten zusammengestellt. Angefangen von heute, über die Jahre zurückgehend, bis hin zu den Anfängen.

Eine meiner Thesen für gutes Design lautet: Gutes Design hat Bestand. Die vorliegende Plakatsammlung lädt dazu ein, dies zu beurteilen.

 

Theater am Engelsgarten:Fahnen und Fassadengestaltung am Haus selbst.
Das Logo des Theaters am Engelsgarten,ein Programmheft der ersten Spielzeit und das Vorschauheft der zweiten Spielzeit.
Postkartenserie:links für „Die Wupper“ und rechts für ausgewählte Produktionen.
Vorschauheft für die Spielzeit 2015/2016mit Stückzitaten und großformatigen Porträts der Schauspieler.

Theater am Engelsgarten

  • Kunde: Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH
  • Aufgabe: Logodesign, Corporate Design, Gestaltung von Postkarten und Programmheften

2014 erhielten die Wuppertaler Bühnen mit dem Theater am Engelsgarten eine neue Spielstätte. Das alte Schauspielhaus Wuppertal wurde endgültig geschlossen und mit dem neuen kleinen Theater (155 Sitzplätze) wurde die Sparte Schauspiel der Wuppertaler Bühnen wiederbelebt. Schauspielintendantin Susanne Abbrederis beauftragte Elsenbach Design mit dem Entwurf eines „kleinen“ Corporate Designs, dass die kleine, aber feine Spielstätte im großen Rahmen der Wuppertaler Bühnen angemessen repräsentieren sollte. Grundbedingung waren die Farben Schwarz und Rot, eine schlichte, aber dennoch ansprechende Schrift als prägendes Stilmittel, sowie auf den Werbemitteln die Integration des übergeordneten Logos der Wuppertaler Bühnen.

Der kraftvolle Schriftzug Theater am Engelsgarten zeigt Reminiszenzen an die allerorten in Wuppertal zu findenden Bauwerke der Frühindustrialisierung, beispielsweise die Architektur der Schwebebahn. Die elegante und klare Optik der Schrift, ihre geometrischen Formen mit den leichten Rundungen ermöglichen einen dekorativen Umgang mit illustrierenden Zitaten – schwebend, aber nicht abgehoben.